Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
... nicht am rauschenden Bach, sondern diesmal in Savane Brulée, einem kleinen Ort, mehrere Stunden abseits der nächsten geteerten Straße an der Cotes de Fér, einer entlegenen und nur mühsam erreichbaren Gegend im Süd-Westen Haitits.
Es rattert die Mühle ...
Durch das Erdbeben 2010 wurde die in Carfour-Feuille gelegene Schule des M.E.V.A. (La Maison des Enfants du Village de l'Avenir), stark beschädigt.
Mit Spendengeldern von Haiti Care aus Deutschland konnten die Unterrichtsräume wieder restauriert bzw. neu aufgebaut werden, aber leider hat die Schule auch sehr viel Unterrichtsmaterial verloren.
Unterrichtsmaterial für die Schüler von M.E.V.A.
Am 23. Februar 2012 hat die Botschaft dem Kinderheim des "Angels of Light Program" der Organisation NPH Deutschland (Nos Petits Frères et Sœurs Haiti), in Tabarre zwei Kleintore sowie mehrere Fußbälle übergeben.
Ab jetzt wird gekickt in Tabarre
Am 27.10.2011 wurde das Gästehaus für das medizinische Team des Krankenhaus von Rousseau in Montrouis eingeweiht. Dieses Projekt wurde von der Deutschen Botschaft mit knapp 25.000 € finanziert. Die Verantwortlichen der Organisation OSAPO waren mit diesen Mitteln in der Lage auf das bereits bestehende Krankenhaus ein Obergeschoss mit Zimmern, Küche Toilette, und einem Konferenzraum für das medizinische Team des Krankenhauses anzubauen.
Unterstützung des Krankenhauses von Rousseau in Montrouis
Mitarbeiter der kleinen Organisation "Kids Corner Project" haben in in Papaye, einem Vorort der Stadt Hinche im Zentralplateau Haitis, letzten Herbst eine kleine Bibliothek / Spielothek eröffnet, um den Kindern und Jugendlichen des kleine Ortes eine kindgerechte Nachmittagsgestaltung zu ermöglichen.
Fußbälle und Kleintore für die Spielothek in Papaye
In Anwesenheit des deutschen Botschafters in Haϊti, Jens-Peter VOSS, wurden am 24.02.2011 zwischen dem Finanzminister der Republik Haϊti, S.E. Herrn Ronald BAUDIN, und der deutschen Entwicklungsbank „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) zwei Verträge unterschrieben, mit denen Deutschland 20,9 Mio. Euro für zwei Projekte des Wiederaufbaus in Haϊti zusagt.
Verträge zwischen Finanzministerium und der KfW unterschrieben
Der Südosten Haitis gehört aufgrund seiner Lage in der Hurrikanschneise zu den gefährdetsten Zonen des Landes. Die besonders heftigen Auswirkungen der Hurrikan Saison 2008 haben gezeigt, dass die lokalen Kapazitäten der Gemeinde Bainet im Hinblick auf die Katastrophenvorsorge unzureichend entwickelt sind.
Katastrophenprävention
Neue Stühle für die Schüler des SOS-Kinderdorfs in Santo
Nach dem Erdbeben im Januar 2010 hat sich die Anzahl der Schüler in der Hermann Gmeiner Schule im SOS-Kinderdorf in Santo (Croix des Bouquets) von 620 auf über 900 erhöht.
Unterstützung für das SOS-Kinderdorf in Santo
Am 4. Februar wurde ein von der Botschaft im Rahmen einer Kleinstmaßnahme mit gut 15.000 USD gefördertes Bienenprojekt in Petit Goave eingeweiht.
Honig aus der Region Petit Goave
Die haitianische Hilfsorganisation CSDI betreut insgesamt ca. 1.100 Familien, die nach dem Erdbeben in den beiden Camps Marassa 10 und Marassa 14 in Croix-de-Bouquets untergebracht wurden.
Kindergarten und Schule in Croix-de-Bouquets
Von einem deutschen Fussballverein hat die Botschaft zwei Sätze gebrauchter Trikots erhalten, die an die Nachwuchsmannschaft der Fußballschule "Champions" übergeben wurde. Die Trikots sollen bei offiziellen Wettbewerbsspielen eingesetzt werden.
Haitianische Fußballjugend freut sich über Trikots und Bälle
Seit Januar 2010, d.h. recht bald nach der Erdbebenkatastrophe des 12.01., treffen sich deutsche staatliche und private Hilfsorganisationen in unregelmäßigen Abständen in der Deutschen Botschaft Port-au-Prince.
Koordinierungstreffen deutscher Hilfsorganisationen
Die Bundesrepublik Deutschland steht der haitianischen Bevölkerung und der Regierung in der andauernden Cholerakrise bei.
Cholera-Hilfe
Für die Bewohner der Distrikte Rousseau, La Hatte, Dauphiné, la Plaine d'Olive, Ivoie, Fréta und Bois Blanc gab es in Vergangenheit kaum die Möglichkeit, sich ärztlich behandeln zu lassen.
Kleinstprojekt Krankenhaus