Hurrikan Matthew: Deutschland erhöht die Hilfszusagen an Haiti

Pressemitteilung 

Port-au-Prince 13.10.2016

Deutschland erhöht die Hilfszusagen an Haiti auf 1,6 Millionen Euro

Eine Woche nach dem Wirbelsturm Matthew wird das erschreckende Ausmaß der angerichteten Schäden erst richtig deutlich. Deutschland hat daher am Donnerstag entschieden, zusätzlich ca. 1 Million € (1.12 Mio USD) bereit zu stellen.  Damit werden nun Projekte der humanitären Hilfe in Haiti  mit insgesamt 1,6 Mio € gefördert. Sie werden von deutschen Organisationen auf Bitten der haitianischen Regierung durchgeführt.

„Deutschland hilft nach Kräften, das schwere Leid zu lindern, dass Hurrikan Matthew in Haiti verursacht hat“, sagte der deutsche Botschafter in Haiti, Manfred Auster. „Eine effiziente Koordination mit unseren haitianischen Freunden ist für uns und unsere europäischen Partner Voraussetzung dafür, dass den Menschen schnell und wirksam geholfen werden kann.“

Der Schwerpunkt der deutschen Förderung liegt weiterhin im Bereich der medizinischen und der Trinkwasserversorgung,  sowie bei der Bereitstellung von Notunterkünften. Die Deutsche Welthungerhilfe wird auch Saatgut verteilen, um möglichst rasch zur Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zurückzukehren. Weitere in Haiti engagierte deutsche NGOs sind unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, Humedica und die Diakonie Katastrophenhilfe.